Atelier Rainer Pleß
Ein Einblick in das künstlerische Schaffen und das Programm von Rainer Pleß.
Sichtbares wahrnehmen
Unsichtbares sichtbar machen erschöpft sich heute nicht darin, Zusammenhänge, Zustände und Abläufe malerisch oder grafisch umzusetzen, schon ein Stück Natur ist für Viele medienverstellt - streßgeschädigt - zivilisationserblindet nicht mehr sichtbar. Von der Kunst zur Natur - Sichtbares wahrnehmbar machen, das Programm eines vielseitigen Künstlers, dessen Bilder und Holzskulpturen einen Gegenentwurf zu Chaos und Zerstörung darstellen wollen.
Rainer Pleß, geboren 1951 in Leipzig, ist wesentlich dem Realismus verhaftet. Selbst auf den Bildern, bei denen der Künstler versucht, durch eine Art Strukturgeologie mit pastosem, reliefartig erhöhtem Farbauftrag die Grenze zur dritten Dimension zu übertreten, ergeben sich Strukturen, die sich bei längerer Betrachtung zu Gegenständen formen.
Die neuesten Arbeiten des Künstlers weisen eine leichte Tendenz zu surrealistischen Bildinhalten auf, wirken aber wiederum in ihren Gestaltungsmitteln realistisch, dem Realismus verbunden, von der Leipziger Schule geprägt.
Rainer Pleß (Dipl.-Ing. (FH)), Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler
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